Liebe Klatschfreunde und Boulevardliebhaber,
schnallt euch an, denn heute nehmen wir euch mit auf eine Fahrt durch das schillernde Promi-Karussell – ganz ohne Sicherheitsbügel, dafür aber mit reichlich Herzklopfen, Fremdscham und einem Hauch Seifenoper!
Beginnen wir mit dem Mann, der eigentlich nur Weltrekorde brechen wollte und stattdessen direkt mal die Schlagzeilen gesprengt hat: Jörg Pilawa. Ja genau – der Pilawa! Sonst eher so der solide Nordlicht-Typ, wie eine Thermoskanne mit Tee auf einer Wattwanderung – warm, unaufgeregt, etwas spröde. Und dann das: Verliebt! In Julia Klöckner!
„Woher wissen Sie, dass ich verliebt bin?“, fragt er frech grinsend auf dem Roten Teppich. Süß, oder? Wie ein Teenie, der mit Lippenstift auf dem Kragen erwischt wird. Nur dass der Teenie 59 ist und Julia nicht gerade Klassenkameradin. Aber hey, Liebe kennt kein Alter – nur Paparazzi.
Unsereins fragt sich doch: Wie romantisch ist es eigentlich, wenn man seine Liebe durch Indiskretion im Freundeskreis bestätigt bekommt? Antwort: Ungefähr so romantisch wie ein Heiratsantrag im Baumarkt. Aber, fair bleiben: Pilawa gibt sich nobel, spricht nicht über Privates – schließlich wolle er niemanden in etwas hineinziehen, das eigentlich hinter verschlossenen Vorhängen bleibt. Respekt dafür! Und vielleicht auch ein klein wenig die Strategie „Ich sage nichts, also hören alle zu“.
Und wo wir gerade von lauter werden: Marie Reim – blonde Power, Schlagersound und ein Experiment der Kategorie: mutig oder einfach völlig verrückt? Auf der Bühne: Buh-Rufe. Zwischenrufe à la „Geh nach Hause!“. Und wir dachten schon: Huch, ist die Deutschpop-Welt jetzt komplett aus den Fugen geraten?
Aber dann die Kehrtwende: Es war alles nur ein Social-Media-Experiment! Ja, ganz wie bei „Verstehen Sie Spaß?“, nur ohne Harald Schmidt und mit mehr Shitstorm-Potential. Sechs Millionen Aufrufe in einem Tag, beleidigende Kommentare unter der Gürtellinie – und mittendrin eine Erkenntnis wie in einer neuen Folge „Black Mirror“: Negatives verkauft sich besser als positives. Marie, du hast nicht nur Social Media entlarvt, sondern auch den Boulevard-Motor von innen gezeigt.
Und dann kommt noch Thomas Müller – der Mann mit dem ewigen Grinsen und dem unerschütterlichen Hang, Dinge auszuplaudern, bevor sie druckreif sind. Pressekonferenz in Kanada, ein bisschen Fußball, ein bisschen Smalltalk, und zack – haut er raus, dass Tristan Blackmon für die USA nominiert ist. Ups? Eher: Müllerlike. Denn seien wir ehrlich, er ist die menschgewordene Mischung aus Tagebuch und Megafon. Natürlich charmant, natürlich souverän – und natürlich mit einem Lächeln, das jede PR-Panne zur Pointe macht.
Doch ganz ohne Stolperdrama bleibt es dann doch nicht in der Glitzerwelt. Stefan Mross trifft ein harter Schlag: Der Verlust seiner Mutter. In einem Instagram-Post, so leise und herzlich wie sein Trompetenspiel zu besten Hochzeitzeiten, bedankt er sich für die Liebe und den Trost – vor allem bei seiner Ex-Frau Stefanie Hertel. Sie sprang sogar kurzerhand in seiner ARD-Show ein. Wenn’s eine Casting-Kategorie gäbe für „Ex-Partner des Jahres“, sie hätte die Goldmedaille schon sicher.
Liebe, Trauer, Live-Buhs und Plauder-Ausrutscher – diese Woche war Promi-Deutschland quasi ein Staffellauf der Gefühle. Und während Jörg Pilawa sich lieber nicht äußert, plaudert Müller einfach extra, Marie Reim spielt Drama-Queen für die Wissenschaft – und Stefan Mross zeigt, dass Zusammenhalt auch jenseits der Trennung ein echtes Happy-End sein kann.
Fazit: Wer braucht schon Netflix, wenn das echte (Promi-)Leben so filmreif daherkommt? Also, Augen auf im Boulevardverkehr – die nächste Folge kommt bestimmt. Und wir sitzen mal wieder mit Popcorn in der ersten Reihe.
Bis dahin, bleibt glamourös und feiert auch die kleinen Fauxpas… denn ohne sie wäre es doch langweilig wie Diät-Schokolade im Backstagebereich der Schlagerszene!
0 Kommentare