Sonnenbrillen, Selfies und Sonnencreme – So urlauben die Schönen und Berühmten

von | 31. Aug. 2025 | Prominente

Kennt ihr das? Ihr liegt am Baggersee auf eurer leicht durchnässten Picknickdecke, umgeben von schreienden Kindern, einer Tüte schweißverklebter Gummibärchen… und scrollt durch Instagram. Und dann seht ihr sie: Celebrities in ihren sündhaft teuren Designerbikinis, posierend, als hätten sie gerade den Strand erfunden. Willkommen im Sommer der Sterne – wo jeder Sonnenstrahl von einem Paparazzo eingefangen wird und kein Pool zu klein für große Dramen ist.

Wenn der Sommer ruft, antworten die Promis – mit gebräunter Haut, schimmernder Hautpflege und mit Outfits, die mehr Haut als Stoff zeigen. Während wir Normalmenschen noch versuchen, die Schwimmreifen vom letzten Raclette-Winter loszuwerden, flanieren Stars wie aus dem Ei gepellt am Infinity-Pool entlang. Natürlich in Zeitlupe! Und natürlich „ganz natürlich“ geschminkt (also mit dem gesamten Sortiment eines mittelgroßen Beauty-Studios).

Der Ort des Geschehens? Mal ist es eine private Villa auf Mykonos, dann ein Rooftop-Pool in L.A., oder gleich eine Jacht, die so groß ist, dass sie wahrscheinlich ihre eigene Postleitzahl hat. Das Wetter? Immer perfekt. Der Himmel? Instagramfilterblau. Die Gläser? Immer halb voll – meist mit etwas Sprudelndem, das mehr kostet als unser Sommerurlaub im Ganzen.

Die Beachlooks reichen von minimalistisch bis „Wo ist der Stoff geblieben?“ – und wir fragen uns: Ist das noch Bademode oder eher textiler Symbolismus? Der Fritz-Berger-Zeltvergleich liegt jedenfalls nah. Aber hey, wer kann es ihnen verübeln? Wenn wir Millionen verdienen würden, nur dafür, dass wir cool aus dem Wasser steigen, würden wir das auch so machen.

Besonders beliebt: der „zufällige“ Bikini-Schnappschuss am Strand – Haare perfekt zerzaust, die Sonnenbrille wie zufällig auf der Nase (Spoiler: Die wurde von einem Stylisten positioniert) und im Hintergrund türkisfarbenes Wasser, das so ruhig ist, als hätte es vorher Anweisungen bekommen, sich bitte nicht zu kräuseln.

Und dann sind da noch die Poolpartys. Eine Welt, in der weiße Badeoutfits getragen werden, ohne dass jemand Angst vor Wasserspritzern hat. (Wer badet da überhaupt?) Es gibt Loungesofas mitten auf dem Wasser, Schwimmringe in Donutform und Eiswürfel in Sternchenoptik. Instagram-Ästhetik aus der Hölle – aber auf eine verdammt unterhaltsame Art.

Die Männer? Haben meist bedeutungsschwanger die Sonnenbrille auf den Scheitel geschoben und blicken in die Ferne, als würden sie poetische Gedanken über Küstenlinien schreiben. Ihre Shorts? So kurz, dass jede Bewegung eine Herausforderung für die Anatomie wird. Ihre Sixpacks? Feuchter als das Planschbecken unserer Kindheit.

Aber wisst ihr was? So überzeichnet, so überinszeniert – ein bisschen lieben wir es doch. Diese Welt aus Glamour, Sonnenschutzfaktor 50 und Filterstufen, die mit der Realität eines Familien-Sommerurlaubs ungefähr so viel gemein hat wie ein Discounter-Fertigsalat mit einem Sternekochmenü.

Trotzdem schauen wir hin. Lachen zuweilen, schütteln den Kopf, aber irgendwo zwischen Neid und Faszination denken wir: Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn es Leute gibt, die unser aller Sommerträume übertreiben. Damit wir uns zurücklehnen und mit einem Eis in der Hand denken können: „Mensch, was für eine Show!“

Und so schließt sich der Vorhang über die große Sommerrevue der Glamourmenschen. Wir klatschen innerlich Beifall, wischen weiter durch die Posts – und packen uns dann doch noch ein fröhlich gemustertes Handtuch ein und machen uns auf den Weg ins Freibad.

Fazit? Bei den Stars sieht Sommer aus wie ein Modemagazin auf Steroiden – bei uns eher wie ein feuchtes Handtuch mit Sonnencremeflecken. Aber irgendwie… ist das auch Kunst. In Flipflops eben. 🌞

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