Der Reiz der Vergangenheit
Es scheint, als hätten Mädchennamen aus vergangenen Zeiten wieder an Beliebtheit gewonnen. Es ist ungefähr so, als ob man eine alte Vinylplatte aus dem Keller kramt und feststellt, dass der Klang einfach besser ist. Früher lachte man über Namen wie Hildegard oder Gertrud – zugegeben, das tue ich manchmal immer noch. Aber jetzt sind sie plötzlich hip! Warum? Vielleicht, weil sie eine Geschichte erzählen.
Ein Sprung zurück in die Kindheit
Als ich klein war, rümpfte ich die Nase bei diesen Namen, die klangen, als würden sie aus verstaubten Geschichtsbüchern stammen. Echt jetzt, wer nennt sein Kind heutzutage Berta? Doch die Zeiten ändern sich, und ich muss zugeben, dass ich mittlerweile den Charme dieser Namen erkenne.
Nostalgie trifft auf Moderne
Es ist fast wie bei diesen Vintage-Regenmänteln, die plötzlich wieder in Mode sind. Klar, ich schüttelte zuerst ungläubig den Kopf – aber jetzt stehe ich im Laden und überlege ernsthaft, ob ich mir einen zulege. Genauso geht es mir mit den Namen. Wenn ich auf dem Spielplatz rufe: „Agathe, komm her!“, dann drehen sich nicht zehn Mütter gleichzeitig um. Herrlich!
Fünf Namen, die du dir merken solltest
Jetzt wollt ihr sicher wissen, welche Namen in diesem Jahr total angesagt sind. Hier sind meine fünf Favoriten:
– Marlene: Da sieht man die goldenen Zwanziger vor sich, nicht wahr?
– Frieda: Klingt frech und eigenwillig – und das ist definitiv im Trend.
– Emmi: Klein, süß und einfach bezaubernd.
– Hedwig: Ein Name für wahre Heldinnen, finde ich.
– Ilse: Einfach, aber mit Stil. Wie eine perfekte Tasse Tee.
Der Trend geht weiter
Obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte, finde ich mich mittlerweile dabei, über diese Namen nachzudenken, vielleicht sogar für mein zukünftiges Kind. Es ist, als ob man einen Filmklassiker zum hundertsten Mal schaut und ihn endlich zu schätzen weiß. Irgendwann werde ich vielleicht selbst eine kleine Ilse oder Hedwig haben.
*Quellenmaterial zu den Namenstrends bereitgestellt durch unabhängige Recherchen.









