Oh Mann, was für ein Schlamassel!
Leute, ich muss euch was erzählen – und haltet euch fest, denn manchmal fühlt man sich beim ganz normalen Insta-Scrollen wie mitten auf dem roten Teppich eines Katastrophenfilms. Vor ein paar Tagen stolpere ich über diesen Fitness-Content-König Christian Wolf – normalerweise eher der Typ für durchtrainierte Ratschläge, Zeug über Supplements und sonnengebräunte Stories. Und dann haut er diesen Kommentar raus: Er wolle der Professorin Sophie Imhof „ins Gesicht treten“. Ähm, Moment? Das ist nicht mal ironisch gemeint, das ist einfach ungeschickt formuliert. Und – Überraschung! – das Netz flippt aus. Ich fühl mich gleich ertappt: So reden tut man doch nicht, oder?
Der Shitstorm schlägt voll zu
Und als hätt’s ein Drehbuch dafür gegeben, melden sich nicht nur wildfremde Nutzer, sondern auch seine eigene Partnerin Romina Palm und seine Firma More Nutrition – und sagen alle ziemlich einhellig: „Ganz schön daneben, mein Lieber“. Und er selbst? Er rudert zurück, sagt: „Einfach dumm formuliert, hätte ich mir verkneifen sollen.“ Ach ja, so ein „Sprichwort“. Klar. Ich stell mir vor, wie ich in der Schule so eine Formulierung rausknalle, und danach erst überlege, ob’s ‘ne gute Idee war – Spoiler: war es nicht.
Ich sitze da und denk’ mir nur:
Ironie oder nicht, damit tankt man keine Sympathiepunkte – im Gegenteil. Ich meine, klar darf man mal einen patzigen Spruch raushauen, aber wenn’s an die Grenze geht, landet das sofort auf Insta auf ‘nem Silbertablett. Und dann wird’s wild – vom privaten Social-Media-Feed ins öffentliche Schlachtfeld. Eine Freundin von mir hat’s treffend gesagt: „So redet man vielleicht beim Abendessen – aber doch nicht öffentlich.“ Jep.
Mein persönlicher Aha-Moment
Das Ganze erinnert mich an meine erste Yoga-Stunde: Ruhig, entspannt … bis mich die Lehrerin in die Position „herabschauender Schneeberg“ schickt – und ich denk mir nur: „Mensch, irgendwann guckt dich sogar der Boden irritiert an.“ So ähnlich fühlt sich das bei Christian W.s Move an: Ein Schritt zu weit, und die ganze Community guckt irritiert zurück.
Kleiner Trost am Schluss
Aber wisst ihr, was ich auch gelernt habe? Dass so ein öffentlicher Ausrutscher auch eine Chance sein kann. Wenn man’s zugibt, reflektiert – und daraus wächst. Und seien wir ehrlich: Wenn man’s nicht selbst verkackt, weiß man’s auch nicht besser.
In diesem Sinne: Stay fit – aber bitte ohne Box-Sprüche in den Insta-Kommentaren!
*Quellenangaben siehe unten*




