ESC-Krimi und morgens um sechs auf dem Sofa
Ich muss ja gestehen: Am Sonntagmorgen, 1. März, habe ich noch verschlafen und verpasst, dass Sarah Engels tatsächlich gewinnen würde. Klar, nur 38,3 % der Televotes – aber hey, genug, um Deutschland beim ESC 2026 zu vertreten! Plötzlich saß ich da, Kaffee verschüttet und dachte: „Wait, what?“ – und ja, ich hab tatsächlich laut „Sarah wer?“ gerufen.
Der Teilnahmetraum wird wahr
Sarah Engels, ehemalige DSDS-Zweite (2011 – hach, damals war ich auch wach und hab mitgefiebert!), hat den Vorentscheid „Das Deutsche Finale 2026“ sauber abgeräumt. An ihrer Seite standen Barbara Schöneberger und Hazel Brugger – ich sah mich sofort live auf der Couch in Berlin-Adlershof. Deutschlands Beitrag „Fire“ zündet offenbar beim Publikum. Ich möchte so felsenfest glauben, dass sie die Chance nutzt, endlich Wien zum Glühen zu bringen.
Chart, Plagiatsgerüchte und Wettquoten – Drama ahoi!
Jetzt kommt’s: „Fire“ ist am 6. März auf Platz 75 der deutschen Singlecharts eingestiegen – immerhin ihr erster Charthit seit über fünf Jahren. Ich meine: besser spät als nie, oder? Klar, ich hab mich dabei ertappt, wie ich heimlich neidisch auf die Nummer 1-Acts schielte…
Aber dann schlug die Stimmung um: Plagiatsvorwürfe kursieren im Netz, Stichwort „Fuego“ von 2018 – heftige Diskussionen darüber, ob wir eine Feuer-Kopie haben. Und die Wettbüros? Die lassen sie tief fallen – auf Platz 24 oder 25 aktuell. Kein Glanzmoment, aber Drama ist ja auch ESC!
So lief’s backstage
Sarah selbst sprach von einem „Fiebertraum“: Nach dem Vorentscheid „kaum geschlafen, die ganze Nacht gefeiert“. Rührend, oder? Ich hab mich sofort wieder an den letzten Karneval erinnert, bei dem ich selbst noch bis halb drei getanzt habe – und am nächsten Tag eher wie ein Zombie war. Herrlich menschlich.
Meine Hoffnung für Wien
Jetzt sitze ich hier, tippe diesen Text, mit einer Mischung aus Realismus und Fan-Herzklopfen. Sarah hat’s verdient: Stimme, Performance, Emotionalität – ich hoffe, dass „Fire“ in Wien brennt, und nicht nur als Funke bleibt. Und falls sie am 16. Mai eine Glitzerfontäne zündet – ich bin live dabei, dieses Mal nicht verschlafen!
Fühl dich gedrückt und viel ESC-Vorfreude,
Deine (fast verschlafene) Bloggerin






