Kaum in Wien gelandet und schon Ärger am Hals
Kaum war ich in Wien gelandet, schwebte über meinem Kopf schon eine kleine Regenwolke. Der Grund? Mein Koffer, der sich partout nicht finden ließ. In ihm lagen meine ganzen ESC-Outfits, die mir bei meiner Performance helfen sollten, zu glänzen. Und jetzt? Plötzlich kam das Bild von mir in bequemen Pyjamas auf der ESC-Bühne in den Kopf. Ja, stellt euch das mal vor! Doch gerade, als ich mich schon mit dem Gedanken angefreundet hatte, als Schlafanzug-Königin aufzutreten, kam die erlösende Nachricht: „Koffer gefunden!“. Hurra! Eurowings hatte es tatsächlich geschafft, mein Gepäck ausfindig zu machen und mir zurückzubringen. Endlich aufatmen… dachte ich.
Ein neues Drama: Wenn alles vor den Augen verschwimmt
Kaum war der Koffer-Schrecken vorbei, ging es direkt weiter mit dem nächsten Drama. Offenbar wollte das Schicksal noch etwas Spannung in mein Leben bringen, denn plötzlich fühlte ich mich alles andere als fit. Ein Schwindel überkam mich aus dem Nichts. Mich überkam Panik: „Bitte nicht jetzt!“ Doch halt, so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen. Also ab auf Instagram und in meiner Story nach Tipps für einen guten Physio- oder Chiropraktiker in Wien gefragt. Und je schneller, desto besser – schließlich hat frau keine Zeit wegen dieser Wehwehchen. Das nenne ich mal moderne Medizin à la Social Media.
Von Hitzepflastern und Muskel-Cocktails
Vorsorglich habe ich mich dann mit einer Packung Hitzepflastern und einer Flasche Muskel- und Gelenkfluid ausgestattet. Falls der geplante Arztbesuch etwas länger dauern sollte, wollte ich vorbereiteter sein als bei meinem Kofferchaos. Was soll ich sagen? Man lernt eben aus seinen Fehlern.
Der große Auftritt naht
Es sind noch einige Proben und wichtige Auftritte geplant, aber ich warte nicht gerade ungeduldig in den Startlöchern. Und während ich mich auf die Halbfinals am 12. und 14. Mai vorbereite, hoffe ich, die verbleibenden Tage bis zum großen Finale am 16. Mai gesundheitlich einigermaßen über die Bühne zu bringen. Überraschungen sind, wie man sieht, hier in Wien Programm. Vielleicht sollte ich meinen Koffer beim nächsten Mal anketten oder mich an ihn festmachen?
Ich habe es glatt vergessen: Eurowings war tatsächlich ziemlich nett und hat sich für die ganze Aufregung entschuldigt. Ja, das kann man sich mal gefallen lassen. Drucke ich mir die Entschuldigung jetzt aus und hänge sie über mein Bett?
Na, wir werden es sehen. Eins ist sicher: Diese ESC-Reise werde ich so schnell nicht vergessen!








