Einmal im Jahr, und alle kommen aus ihren Ecken
Wie die Zugvögel im Frühling, so zieht es auch die Reiseblogger:innen jedes Jahr im März nach Berlin. Warum? Für die begehrte Auszeichnung „Reiseblog des Jahres“, die einem das Gefühl gibt, als hätte man den goldenen Schnatz gefangen – obwohl es eigentlich nur um Worte und Bilder geht, nicht um Quidditch.
Glanz und Glamour auf der ITB
Am 4. März 2026 war es wieder soweit: Die ITB öffnete ihre Pforten für das schillerndste Spektakel der Reisebranche. Zwischen den Ständen, wo man die Luft von Bali schnuppern und mexikanische Hüte ausprobieren kann, traf sich die Elite der Reisenden. Wie Superhelden nur in Wanderschuhen und mit Kamera.
Wer hat den Thron erklommen?
Nanu, schütteln wir jetzt liegend die Hände? Keine Sorge, es wird ernsthaft gewählt! Nein, wirklich – eine Fachjury aus 169 Expert:innen, so beeindruckend wie die Avengers, hat entschieden. Bewertet wurden besonders originelle Texte, perfekt zum Aufsaugen mit den Augen aufbereitete Bilder und diese schwer zu greifende Magie der Inspiration.
Die Top-Aufstiegshelden
Lasst uns mal einen Blick wagen auf die üblichen Verdächtigen und einige neue Sterne am Himmel:
- „Cruisetricks“ von Franz Neumeier: Fünf mal Gold, und es läuft noch immer wie beim letzten Talentabend.
- „Filmtourismus“ von Andrea David: Mit den Füßen auf Hobb’s Filmland, der Kopf kurz davor, Hollywood zu regieren.
- „Wanderfreak“ von Jörg Bornmann: Genussvolles Wandern und Wein, als hätte Bacchus den Kompass erfunden.
- „Mein Frankreich“ von Hilke Maunder: Das Frankreicherlebnis in XXL, nur ohne Baguette-Krümel in der Tasche.
- „Lilos Reisen“ von Lilo Solcher: Fundierte Reiseliteratur mit einem Schuss Augsburger Ehrenamt.
Reiseblogger oder Illusionisten?
Irgendwann fragt man sich, sind das Künstler oder illusionäre Geschichtenerzähler? Sicher ist, sie verzaubern uns mehr als ein Kartenhaus aus Träumen. Wenn diese kreative Jury mit klaren Köpfen und einem Herz für Abenteuer wählt, dann hat das Hand und Fuß, genau wie der Schritt in den nächsten Flieger.
Fazit
Die Wahrheit ist, Reiseblogs sind unsere portablen Fluchtwege – herzerwärmend und manchmal herzzerreißend. Aber egal, ob auf dem Radl, in den Croissants von Paris oder im Dschungel der Klicks, solange die Geschichten in unseren Köpfen weiterwandern, haben diese Blogs ihren Dienst getan.
Datenquelle: Touristik PR und Medien Journalisten GbR







