Ein Schlag mitten ins Herz
Ich sitze hier, tippe diese Zeilen mit zitternden Fingern und kann’s selbst kaum fassen: Kianna Underwood, süß, wild, voller Leben – tot. 33 Jahre jung – und aus dem Leben gerissen durch ein furchtbares Hit-and-Run in Brooklyn am frühen Morgen des 16. Januar. Ich hab’ gegoogelt, gelesen, geweint… und im Kopf sagt’s: Das kann doch nicht sein! Ausgerechnet sie.
Ich meine, wer kennt das nicht: Man erinnert sich an eine Stimme aus der Kindheit – diese sanfte, quirlige Stimme von Fuchsia Glover in „Little Bill“ oder jener charmante Funke in „All That“ 2005. Und plötzlich ist sie weg.
Diese Crash-Meldung haut rein wie ’ne Ladung kaltem Wasser am Morgen: Ein schwarzer Ford Explorer SUV riss sie um – während sie im Zebrastreifen stand. Dann, als sie am Boden lag, kam noch ein schwarzer-grauer Sedan – und beide Fahrer verschwanden spurlos. Ich hab’ geatmet, gelesen: Öm, wie bitte? Was für ein Albtraum. Die NYPD ermittelt, Kameras werden ausgewertet, aber: keine Festnahmen. Das lässt mir keine Ruhe.
„Wurde sie angestarrt – oder getröstet?“
Und dann diese Worte ihres Vaters… Ich saß morgens in der Küche, Kaffeedampf vor der Nase, und dann lese ich diesen emotionalen Facebook-Post: Er vergleicht das mit einem verletzten Fuchs, den niemand tröstet. „Hat jemand meine Tochter getröstet?“, fragt er. Diese Frage packt mich: Wer hatte Anteil? War da jemand? Oder stand nur ein Handy in der Hand, während ein Leben verblasst? Das geht runter wie Öl. Zwischen Wut, Trauer und surrealem Entsetzen.
Ich erinnere mich: Früher saß ich selbst stundenlang vor dem Fernseher – All That, Little Bill. Und jetzt? Jetzt ist diese Stimme still. Ich kann’s noch nicht recht glauben.
Mehr als nur ein Musikvideo-Jingle – eine Erinnerung
Weißt du, für mich war Kianna mehr als nur ein Gesicht auf Nickelodeon – sie war Teil eines Soundtracks, der so viele träumen ließ. Ich hab’s geliebt, wie sie in diesen Sketchen spielte, gelacht hat – und in meinem Kopf bin ich jetzt wieder zehn Jahre alt, lachend vorm Fernseher, bis der Bauch weh tut. Und dann diese Nachricht: Alles vorbei.
Es ist fast absurd: Wie kann so viel Leben, so viel Kindheitsmagie, so plötzlich vorbei sein? Mir macht das Angst.
Warum ich das hier schreibe
Weil ich glaube, sie hat’s verdient – mehr als nur einen Todesticker. Sie war ein funkelndes Licht für viele Kinder. Und jetzt zählt ihr Schicksal. Ein Appell an uns alle: Behandelt Menschen mit Mitgefühl – ob im Leben oder im Sterben. Und bitte: Wenn du etwas gesehen hast, sag’s. Wenn du was ahnst, melde dich. Das hier ist mehr als Boulevard – es ist ein Ruf nach Gerechtigkeit, nach menschlicher Wärme. Und nach Erinnerung.
Quellen:
AP News – Kianna Underwood tragically killed in hit-and-run
People.com – Father’s emotional post asking ‘Did anyone try to comfort my baby?’



