Was hab ich da heute Morgen gelesen?
Also, ich sitze so da, schiebe verschlafen die Brötchen Richtung Kaffeetasse, und was poppt in den News auf? Romeo Beckham – ja klar, DER Beckham-Spross – debütiert als Schauspieler in einem Film namens „Forty Love“. Ein Tennisfilm, aber kein normaler, sondern eine emotionale Queer-Romanze. Das klingt doch schon mal wie der Stoff, aus dem my morning stories geboren werden!
Mir kommt das allerhand vor: Ich erinnere mich noch, wie ich mit meinen Freund:innen damals beim „Bend It Like Beckham“-Marathon auf dem Sofa hing – und plötzlich denkt der Kevin aus der Nachbarschaft, er spielt Fußball. Jetzt kommt Romeo mit einem Film, der Liebe als Gegner präsentiert. Sehr meta, sehr „Nicht dein Ernst“-Moment.
Wer ist dabei – und warum interessiert mich das?
Romeo spielt den charismatischen Rivalen eines Tennisstars namens Sacha Gallo, der mit seinem Vater auf einen großen Sieg in Paris hinarbeitet. Plötzlich wird der sportliche Wettkampf zur persönlichen Achterbahnfahrt, weil… na ja, Liebe ins Spiel kommt. Laut der Beschreibung ist das “eine Kraft, die berauschend UND verstörend ist – viel gefährlicher als alles, was er bisher auf dem Platz erlebt hat.” Ich meine: Dramatischer geht’s doch kaum, oder?
Der Film ist die erste Regiearbeit des Modefotografen Pierre‑Ange Carlotti, und mit Gästen wie Catherine Deneuve und Guillaume Canet – plus Musik von 070 Shake und Johan Lenox – verspricht das Ganze ziemlich kunstvoll zu werden. Also kein typisches Blockbuster-Gedöns, sondern eher was zum mitfühlen und nachfühlen.
Wie kommt’s bei mir persönlich an?
Ehrlich gesagt: Ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite: nostalgia overload – „Bend It Like Beckham“ war Kult, ich riss meine Haare, wenn Justin Timberlake wieder diese Frisur trug. Jetzt sitzt sein Sohn… nein, Beckham-Sohn auf der Bühne – und das in einem Queer-Film! Ich mein, wow. Gleichzeitig denke ich: „Wow, schon wieder ein neuer Weg, auf dem die Beckham-Kinder Fuß fassen.“ Neopromi quasi, aber mit eigener, überraschender Story. Und das macht es so reizvoll.
Die Fakten – kurz und knackig
• Romeo Beckham, 23 Jahre jung, tolles Gesicht, Modelkarriere für Yves Saint Laurent und Balenciaga hinter sich, jetzt Leinwand-Comeback.
• Film: „Forty Love“ – Tennis + Romantik + Coming‑of‑Age + Liebe als mächtiger Antagonist.
• Regisseur: Modefotograf Pierre‑Ange Carlotti – Regiedebüt.
• Mit: Paul Kircher, Guillaume Canet, Catherine Deneuve, Benjamin Voisin; Musik: 070 Shake, Johan Lenox.
• Kino-Release: voraussichtlich 25. November – Frankreich zuerst, global später.
Also, warum schreibe ich das alles?
Ich finde: Wenn ein Beckham plötzlich von Mode über Fußball zur Kunstkino-Romanze springt – und das auch noch mit Queer-Storyline – dann ist das nicht nur News, das ist Popkultur mit Untergangspotenzial und Aha-Moment. Und um ehrlich zu sein: So ein Plot twist hätte ich ihm – ahem, oder seinem Management? – so nicht zugetraut. Und genau das finde ich großartig.
Kann’s kaum erwarten, mir Popcorn zu und zu denken: “Romeo, move over, Hollywood.” Oder so ähnlich. Aber bis dahin – genießt eure Brötchen, eueren Kaffee und traut eurem Instafeed nicht zu viel. Bevor ihr’s merkt, habt ihr die nächste Promi-Romanze serviert.
„Bis bald, eure Chaos-Kolumnistin“





