Wenn ein Sonntag zur Familiensache wird…
Kennt ihr das, wenn etwas scheinbar ewig da ist – und dann plötzlich weg? So ungefähr muss sich Schlagerstar Nicole gefühlt haben. Nach über drei Jahrzehnten, in denen sie regelmäßig bei „Immer wieder sonntags“ auftrat, ist Schluss – die ARD zieht den Stecker. Nicole nennt das Aus der Sendung „sehr, sehr schade“ und vermisst das vertraute Gefühl, das die Sendung wie einen Familienbetrieb wirken ließ. Und ja, sie hat die Worte mit einer ordentlichen Prise Wehmut gewürzt.
Kein Stirnrunzeln, nur ein lautstarkes „Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg war“
Aber Moment mal: Wer spart – und entehrt damit das, was Zuschauer und Künstler liebgewonnen haben? Nicole fragt sich nicht nur laut, sondern fast schon rhetorisch: “War das wirklich klug?” Sie wirft ein, dass die Sendung nicht nur alte Fans hinterm Ofen hervorgeholt hat, sondern dass auch jüngere Zuschauer dabei waren – live und vor der Glotze. Und die Tickets waren regelmäßig schnell vergriffen. Eine Show, die Generationen verbindet – und zack, weg. Ironie des Sparzwangs, oder?
Und jetzt? Fans, meldet euch – oder wartet ihr noch?
Aber halt, Nicole wäre nicht Nicole, wenn sie nicht direkt einen Plan B in petto hätte. Sie appelliert an ihre Fans: Meldet euch beim Sender! Zeigt euren Unmut! Vielleicht kehrt die Show ja als Retter in der Not zurück – vielleicht als Zwilling, vielleicht als spirituelles Schlager-Format. Jedenfalls ohne Humor-Filter.
Ein Rückblick mit Augenzwinkern
Stellt euch vor: Ein Open-Air-Studio mitten im Europa-Park, Sonne, Musikklänge, und auf einmal das Gefühl: ‘Ach, das ist Urlaub UND sonntäglicher Sendeplatz in einem…’ Das war „Immer wieder sonntags“. Und jetzt? Es fühlt sich an, als müsste man die kaputte Stereoanlage anlachen, weil sie einen jahrelang mit Liedern versorgt hat – bis sie eben plötzlich „tschüss“ sagt.
Fazit
Also, liebe Leser*innen: Manchmal merkt man erst, was man hatte, wenn es zu Ende geht. Und während wir uns fragen, wie man Sonntag morgen mit einem Schlagerschnack ersetzt, bleibt uns nur eines: mit einem dünnen Grinsen im Gesicht zu denken: „Danke für die schönen Sonntage. Möge die Ersatzproduktion mindestens halb so herzlich werden.“ Und wer weiß – vielleicht tanzt „Immer wieder sonntags“ bald wieder über die TV-Bühnen oder ein neuer Schlagerstern übernimmt. Bis dahin: Sonntag war, Sonntag ist und… vielleicht bleibt’s ein Sonntag ohne Wiederholung? 😉







