Einleitung
Jeder von uns war mal ein Teenager – erinnern wir uns also an diese Zeit der Rebellion, der dramatischen Gefühlsausbrüche und der unvergesslichen Momente voller Abenteuer. So zumindest erinnere ich mich, während ich jetzt aus der Sicht eines Elternteils den täglichen Wahnsinn lebendig nacherlebe.
Die täglichen Herausforderungen
Ein Teenager zu haben, bedeutet, auf einer emotionalen Achterbahn ohne Sicherheitsgurte mitzufahren. Manchmal denke ich, unser Zuhause könnte als Drehbuch für einen Comedy-Film dienen. Zum Beispiel gibt es diesen Moment, wenn mein Teenager sich weigert, den Mantel zu tragen, nur weil er ‚blau‘ ist. Nicht irgendein Blau, wohlgemerkt, nein, es ist DAS falsche Blau.
Ein chaotisches Genie
Und dann ist da diese Sache mit dem Aufräumen. Wisst ihr, in Schweden kann man Vögel dazu bringen, Müll zu sammeln. Ich hingegen scheitere regelmäßig daran, meinen Teenager zu motivieren, seinen Becher in die Küche zu bringen. Wir sprechen hier von einer ganz besonderen Spezies.
Die hohe Kunst des Aufschiebens
Lernt das Genie der Aufschieberitis: Der Tag scheint mit der endlosen Liste von Hausaufgaben überladen zu sein, doch da zieht es meinen Nachwuchs magisch zur Spielkonsole. *Puff*, und der Nachmittag ist verschwunden! Man muss ihnen lassen, dass sie diese Kunst perfektioniert haben.
In den kleinen Momenten
Ein echter Höhepunkt ist, wenn sich ein seltener Moment der Zuneigung einstellt. Vielleicht, wenn man ein Sandwich reicht, dann schaut man diese leuchtenden Augen an, die im stillen Tonfall „Du bist mein Held“ sagen. Solche Momente sind wie Sonnenstrahlen an einem bewölkten Tag.
Ein abschließender Gedanke
Teenager zu sein – und einen Teenager zu haben – ist schwierig. Aber es ist auch voller dieser unerwarteten Wendungen, die uns lachen oder manchmal verständnislos dreinblicken lassen. Schließlich lernen wir jeden Tag etwas Neues voneinander, auch wenn es nur die Geduld ist, unsere grauen Haare zu zählen.
Bildquelle: Image-Prompt-gemäße Fotografie







