Ein royaler Start in den Tag
Kennt ihr das? Euer Geburtstag beginnt und ihr denkt, der Tag könnte nicht interessanter werden. Genau so muss es Andrew Mountbatten-Windsor ergangen sein, als die Sonne am 19. Februar 2026 über Sandringham aufging. Doch statt eines beschaulichen Geburtstagevents mit Tee und Scones gab es ein Spektakel der besonderen Art: Blaulicht und Manschetten. Happy Birthday, Andrew! Mehr Drama geht kaum.
Königliche Überraschungen
Man könnte meinen, der Tag an dem man 66 wird, sei ein Grund zu feiern – doch an diesem Donnerstagmorgen klopfte weder der Postbote noch ein Freund an die Tür. Stattdessen war es die Thames Valley Police, die dem ehemaligen Prinzen Andrew Gesellschaft leistete. Pünktlich um 8 Uhr wurde Andrew von seinen Gastgebern aufgeklärt, dass der Besuch ihn in Begleitung auf die Polizeiwache führen würde – im Volvo, versteht sich. Und nein, es gab keinen königlichen Fahrer.
Kein Samthandschuh in Sicht
Bei der Polizei angekommen, wurde Andrew vor der Tür freundlich, aber bestimmt nach Sitte und Brauch behandelt. Fehler. Es könnte fast ironisch wirken: Statt im edlen Anzug mit Seidenkrawatte, blieb dem Ex-Prinzen nichts anderes übrig, als wie jeder andere „Gast“ der britischen Justiz einen DNA-Abstrich zu überstehen. Welch unroyaler Service.
Das Herzstück der Vorwürfe
Andrew wird vorgeworfen, sich eines der heimtückischsten Vergehen schuldig gemacht zu haben: Amtsmissbrauch. Diese Anklage, die nach britischem Recht sogar lebenslange Haft nach sich ziehen kann, dreht sich um die angebliche Weitergabe ganz besonders sensibler Dokumente an keinen Geringeren als Jeffrey Epstein und weitere Kontakte. Ein Paukenschlag, der König Charles nicht nur aus dem Bett geholt haben dürfte – nein, wahrscheinlich wurde sogar der Fünfuhrtee kalt.
Was die Gerüchteküche kocht
Nun stellt sich die Frage, worum es bei diesen Dokumenten genau geht. Offenbar hatte Andrew ein Faible für Investitionsgeheimnisse – oder etwa nicht? Im Raum stehen sensible Daten über Afghanistan und Südostasien, die angeblich den Weg in die falschen Hände gefunden haben. Freunde, das klingt fast wie ein Handlungsstrang aus einem Agentenfilm!
Die royale Verbindung
Natürlich hängt die königliche Familie kurzzeitig in der Luft. König Charles, ganz der verantwortungsvolle Monarch, machte umgehend klare Ansagen: Der Fall wird vollständig unterstützt, aber er mischt sich nicht ein. Ein kluger Schachzug, den man nicht anders erwarten könnte.
Ein unerwartetes Ende
Wie auch immer der Tag für Andrew endete – nach elf Stunden wurde ihm die Freiheit vorerst wieder geschenkt. Natürlich nicht ohne den charmanten Zusatz: „unter laufenden Ermittlungen“. Welch königlicher Segen!
Aber wisst ihr was? In einer Welt, in der Royals selten Teil solcher actiongeladenen Episoden sind, könnte Andrew so etwas wie der James Bond der Windsors sein – vielleicht ohne Martini, dafür mit einem Hauch mehr Polizei.
(Quellen: britische Medienberichte)




