Ein Duft, der die Kindheit zurückbringt
Kennt ihr das? Ihr betretet ein Haus und sofort streifen euch die Düfte der Vergangenheit. Wenn warmes Zimtaroma und gebackener Apfel eine verführerische Allianz eingehen, weiß man: Es ist Zeit für einen Scheiterhaufen! Oder, wie unser süddeutscher Freund liebevoll sagt: der gute alte Ofenschlupfer.
Die Renaissance des alten Brotes
Aber wisst ihr was? Bei uns kommt kein 08/15 Brot in die Auflaufform. Nein, wir pimpen den Klassiker mit Bratapfelstuten aus der Backstube unseres Vertrauens. Dieser Wunderstuten saugt die süße Milch auf, als wäre er dazu geboren. To heaven and back – sage ich nur! Die Äpfel? Sauer muss er sein, der Boskoop. Für den Frischekick zwischen den süßen Lagen.
Simpel, aber deftig
Wenige Zutaten, aber jede ist ein Volltreffer! Wie bei einer Band, bei der jedes Instrument perfekt spielt. Einfach ein perfektes Zusammenspiel. Fix den Ofen vorheizen, ein schaumiger Guss aus Milch und Eiern – und ab in die Form damit. Wer braucht schon Van-Gogh-Gemälde, wenn er Verschwendungskunstwerke aus Brot zaubern kann?
Geschwätz aus der Backstube
Soll der Guss richtig muffig sein? Natürlich! Saftig und cremig muss es werden, sonst ist’s nur feuchtes Brotbrei. Trick? Alles gründlich durchziehen lassen. Und keine Angst vor der Flüssigkeit – denk an das letzte Spaghetti-Gelage mit viel Soße!
Eine goldene Kruste als Kirsche obenauf
Dachziegelartig, ihr Lieben, sonst fehlt der Crunch. Butterflocken hier und da, a.k.a. das flüssige Gold für unsere goldbraune Symphonie. Wir sehen uns auf dem Löffel! Vervollkommne alles mit Puderzuckerregen – ein Traum in Kristall.
Warum eigentlich nicht anders?
Warum dieser Scheiterhaufen? Weil er nicht nach Resten, sondern nach Genuss klingt. Und keine Sorge, die Kalorien könnt ihr später am flauschigen Lieblingsbuch abspulen.
Fazit
Am Ende bleibt: Der Scheiterhaufen ist wie das Leben – die Mischung macht’s. Alte Sachen neu beleben und damit Herzen gewinnen. In diesem Sinne: Lasset die Bäuche vor Freude klingen!
Beitrag inspiriert durch Liebhaber der guten deutschen Küche.







