Ein royaler Sarkophag und die Geheimnisse, die keiner kennt – außer dem Budget

Majestätischer Sarkophag im königlichen Mausoleum von Norwegen

Ein royales Geheimnis – oder auch nicht

Kennt ihr das, wenn alle großen Geheimnisse schon aufgedeckt sind – nur das wirklich Wichtige bleibt verschlossen wie die letzte Pralinenschachtel zur Diätzeit? So geht es uns mit König Haralds Sarkophag. Der schöne Schein des norwegischen Königshauses, in Stein gemeißelt und kostenintensiv, bleibt ein Mysterium bis zur letztmöglichen Sekunde. Aber wer braucht schon Designwissen, wenn man die Zahl der Nullen auf der Rechnung kennt?

Ein Grab aus Gold oder Marmor?

Und so, liebe Freunde der königlichen Geheimniskrämerei, bleibt uns nur das süße Rätselraten. Wird es ein Filmreifer James-Bond-Sarg aus Carbonfaser sein, oder hat man reich dekorierten Marmor aus den Tiefen Italiens herangeflext? Die Kosten von 20 Millionen norwegischen Kronen – das sind satten 1,8 Millionen Euro – lassen jedenfalls auf ein monumentales Kunstwerk schließen, das mehr kosten könnte als sämtliche Thriller-Drehbücher der letzten Dekade zusammen.

Die Architekten und der große Aufschrei

Natürlich durfte nur ein Architektenbüro den Pinsel schwingen, das in der Liga der Super-Designer spielt. Snøhetta, die altbekannten Stararchitekten Norwegens, schafften es an die Spitze dieser Mausoleumsschaubühne. Doch wie langweilig wäre eine royale Geschichte ohne ein paar pikante Details des Missmuts? Es gab Beschwerden, Aufschreie – ein klassisches Drama. Aber wie Majestäten es tun, wandte das Königshaus daraufhin charmant die Paragraphen der Kunstschaffung an. Kunstwerke, liebe Leser, bilden wohl die edelste Ausnahme von öffentlichen Ausschreibungen. Ein Hoch auf die Ausnahme!

Die lange Reise zum Royal-Design

Was tun, wenn man genügend Make-up für die perfekte Erscheinung braucht, aber keinen Spiegel hat? Ja, die Frage stellt sich, denn der reale sarkophagische Puderbeutel bleibt bis zur Premiere fest verschlossen. Wir alle dürfen gespannt sein, bis am 9. September 2026 der Vorhang fällt – oder der Deckel sich hebt – und das königliche Design offenbart wird. Am Ende wird der Blick auf diese königliche Geheimnisschachtel sicher so grandios sein wie eine Premierenfeier in Cannes.

Fazit: Mehr Schein als Geheimnis

Im Kreise königlicher Finesse und traditionsreichem Nuancenblick bleibt uns Untertanen nur, uns am fraglichen großen Geheimnis zu freuen, das in Wahrheit gar keines ist. Denn am Ende geht es bei all der Mühe doch eher um Ehre und Tradition – und die hübsche Summe von Nullen auf dem Konto des Glücklichen, der den Auftrag bekam. Na dann, auf die royalen Geheimnisse, die gar keine sind – möge ihnen bald folgendes gleichgetan werden: der Blick ins Innere, der alles enthüllt.

Quellen: kongehuset.no, arkitektur.no, Dana Press

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