Eine Reise in die Vergangenheit des Bord-Internets
Als ich noch als DJ auf der AIDA unterwegs war, war das Internet an Bord so etwas wie Bigfoot: Man hatte davon gehört, aber gesehen hat es kaum jemand. Damals musste man in einen speziellen Raum gehen, wo ein paar uralte Computer auf mutige Surfer warteten. Wer damals eine aufregende Stunde im Netz verbringen wollte, zahlte fast so viel wie heute für ein All-Inclusive-Paket.
Die Evolution: Vom Schneckentempo zum Starlink-Highlight
Heute sieht die digitale Welt an Bord ganz anders aus. Dank der Wunderwerke von Starlink bekommt man inzwischen fast Caféspeed auf hoher See. Aber Vorsicht, es gibt immer noch Kostenfallen, die darauf warten, Kreuzfahrer finanziell aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Tarife sind von Reederei zu Reederei so verschieden wie die Geschmäcker am Frühstücksbuffet.
Wie das Internet via Satellit funktioniert
Okay, hier kommt ein Mini-Ausflug in die Technik: Das Bord-WLAN verbindet sich mit Satelliten (Spoiler: Sie hängen hoch oben am Himmel) und funkt fröhlich Daten hin und her. Keine Sorge, es wird nicht zu kompliziert, und du musst auch keine Funkwellen verstehen, um im Internet zu surfen.
Die Handyfalle, die in Euro blutet
Ein fieser Moment ist oft, wenn das Schiff den Hafen verlässt und das Handy sich ins teure Schiffsnetz einbucht. Wer denkt, dass EU-Roaming hier greift, wird eines Besseren belehrt. Kurz gesagt: Flugmodus ist dein bester Freund! Glaub mir, dein Portemonnaie wird es dir danken.
WLAN-Pakete, die das Herz und den Geldbeutel beflügeln
Von AIDA bis Hapag-Lloyd gibt es inzwischen Pakete in allen Geschmacksrichtungen. Ob Social Media Flatrate, Stream-Optionen oder Multi-Device-Tarife – für jeden ist etwas dabei. Manch einer mag gar überlegen, ob er nicht entdeckt, dass der Digital Detox der wahre Luxusurlaub ist.
Workation auf See: Arbeiten mit Meerblick
Für die digitalen Nomaden unter euch: Ja, Workation ist realistisch, aber denkt daran, dass abseits des Festlands das Internet gerne mal den Urlaub vorlebt und abtaucht. Und: VPNs funktionieren nicht immer reibungslos.
eSIMs: Die kleinen Heldinnen der Hafentage
Wenn es doch etwas Landzeit gibt, können eSIMs ins Spiel kommen – perfekt für günstigere Roaming-Optionen. Besonders im Ausland könnt ihr so günstiger surfen als wenn ihr die Bordtarife strapaziert.
Hinweis: Preise und Infos entsprechen dem Stand 2026. Änderungen vorbehalten.






