Einmal auf Asinara, bitte!
Asinara, ein Paradies voller Überraschungen und Abenteuer, stand lange auf unserer Reisewunschliste. Wen auch nicht? Eine ehemalige Gefängnisinsel, behütet vom Mittelmeer, glänzend mit weißen Eseln und einer Geschichte, die Hollywood-Filme blass aussehen lässt.
Statt Krimi ein kindgerechter Roadtrip
Eindringlicher Moment mal vorab: Unser Eselfreund vom Vormittag ließ sich streicheln und sorgte für großzügige Kinderaugen. Ob es die Neugier des Tieres oder schlicht der unverschämte Charme unserer Kids war, bleibt rätselhaft. Jedenfalls war das unser ganz persönliches Highlight.
Die wilden Momente
Start um 6 Uhr morgens – der Wecker war ein muffiger Gruß vom Abenteuergeist. Die Fähre, klein und charmant, brachte uns über das glitzernde Wasser. 75 Minuten reichten, um die ruhige See zu bestaunen und den einfachen Snackautomaten zur letzten Hoffnung auf Kaffee zu erklären. Tipp: Bring deinen Eigenen mit, sonst bleibt nur die Träumerei.
Esel im Schatten, Touristen im Staunen
Der Anblick der weißen Esel in freier Natur… wie ein lebendiger Traum! Doch nicht verwechseln: Diese Tiere sind wild und albinistisch sensibel – nicht drücken, nicht füttern, nur genießen.
Selbstfahren ist der neue Luxus
Unser Miet-E-Auto – ein Flitzer zwischen Golfcaddy und Wägelchen – bewährte sich als Meister der asphaltierten Pisten. In völliger Freiheit stoppten wir, um die Aussicht oder ein plötzlich auf der Straße ruhendes Mufflon zu genießen.
Kulinarische Notationen
Für den knurrenden Magen: Der Proviant aus dem örtlichen Markt war Gold wert. Inklusive des eigenartigen Moments, als der Schattenplatz von einer selbstbewussten Eselsgang besetzt war. Da half nur Plan B mit Picknick bei herrlichem Meerblick.
Rückfahrt mit Pizza-Ende
Auf der Rückfahrt gab es Pizza pur in Porto Torres – weil das Leben außerhalb Sardiniens kulinarisch nie dieselbe Bedeutung hat.
Unser Fazit
Asinara ist atemberaubend, historisch prickelnd, tierisch wild. Ein Must-See, wenn deine Seele nach Freiheit rufen und die Kamera klickern will. Einzigartig wie ein Sonnenuntergang, behütet wie ein Geheimnis.
Disclaimer: Dieser Beitrag entstand aus reiselustiger Neugier und liebt das Abenteuer eigenständig entdeckter Orte.





