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Sorgerechtsstreit um Halle Berry: Aufregung im Gerichtssaal und schwere Vorwürfe

21.10.2026

Sorgerechtsstreit um Halle Berry: Aufregung im Gerichtssaal und schwere Vorwürfe
Bildquelle: KI-generiert

Wenn Hollywood-Ex-Paare vor Gericht aufeinandertreffen, ist großes Drama vorprogrammiert – aber was da gerade zwischen Halle Berry und ihrem Ex Olivier Martinez in Los Angeles abgeht, schlägt echt jeden Kinosessel-Krimi! Bei der zweiten Anhörung ging es im Gerichtssaal offenbar so heiß her, dass Martinez völlig bedient und stinksauer rausstürmte. Man kann sich die Szene lebhaft vorstellen: Eiseskälte im Raum, angespannte Mienen und eine Stimmung, bei der selbst ein leichtes Räuspern direkt wie ein dramatischer Soundeffekt wirkt.

Eklat im Gerichtssaal: Olivier Martinez braucht eine Pause

Was war passiert? Der französische Schauspieler lieferte sich mitten in der Verhandlung ein richtig hitziges Wortgefecht mit seinem Anwalt Patrick Baghdaserians. Es ging wohl um einige pikante Aussagen im Verfahren – und da flogen im Flüsterstil ganz schön die Fetzen. Kurz darauf machten die beiden erst mal einen Abstecher Richtung Toiletten. Ob das jetzt ein dringendes Bedürfnis war oder einfach der verzweifelte Versuch, den Blutdruck wieder unter die Decke zu kriegen? Man weiß es nicht. Klar ist nur: Es geht hier nicht um die Frage, wer am Sonntag das Brötchen holt, sondern um die Zukunft ihres gemeinsamen Kindes. In so einem Sorgerechtsstreit wird halt jedes Wort und jeder schiefe Blick sofort auf die Goldwaage gelegt.

An Tag zwei sagte Halle Berry selbst aus. Außerdem sollte Jon Hay vor die Richter treten – ein Mitarbeiter von Maceos Schule. In den Gerichtsakten tauchten nämlich schon früher Bedenken der Schule bezüglich des Verhaltens des 13-Jährigen auf. Auch Martinez steht noch auf der Zeugenliste. Sobald allerdings das Scheinwerferlicht auf den Jugendlichen fällt, macht das Gericht die Schotten dicht: Die Öffentlichkeit muss bei diesen Themen draußen bleiben.

Marathon-Aussage: Fast vier Stunden sprach der 13-Jährige

Schon der Auftakt der Verhandlung hatte es in sich. Wer hier auf ein zivilisiertes Hallo gehofft hatte, wurde enttäuscht. Berry und Martinez würdigten sich keines Blickes und wenn doch, dann flogen Blicke, die vermutlich auch Magerquark gefrieren lassen könnten. Berry tauchte in Begleitung ihres Verlobten Van Hunt auf, während Martinez zusammen mit Sohnemann Maceo anrückte.

Der 13-Jährige musste dann fast vier Stunden lang ganz persönlich aussagen. Uff, vier Stunden! Was er da genau zu Protokoll gegeben hat, bleibt verständlicherweise unter Verschluss – und ehrlich gesagt ist das auch absolut richtig so. Ein Teenager hat in diesem medialen Zirkus wirklich nichts verloren und sollte nicht als Schlagzeilen-Futter enden.

Womöglich kommt demnächst auch noch Nahla Aubry ins Spiel. Die 18-jährige Tochter von Halle Berry aus ihrer früheren Beziehung mit Gabriel Aubry drückt allerdings noch die Schulbank, weshalb ihre Vernehmung vermutlich per Videoschalte laufen würde. Martinez’ Anwaltsteam läuft dagegen allerdings bereits Sturm und möchte ihre Befragung unbedingt verhindern. Am Mittwoch geht das Ganze jedenfalls in die nächste Runde.

VR-Brille, Würge-Vorwürfe und zwei völlig verschiedene Storys

Aber worum fetzen sich die beiden eigentlich so unerbittlich? Der Stein des Anstoßes rollte Ende September los. Martinez behauptet in einem Gerichtsantrag, dass die Situation wegen eines schöden Virtual-Reality-Spiels völlig eskaliert sei. Halle Berry soll Maceo während des Streits am Hals gepackt und gewürgt haben – garniert mit der herrischen Frage, wer denn hier wohl die Dominante sei. Van Hunt sei direkt daneben gestanden. Völlig aufgelöst habe Maceo daraufhin seinen Papa angerufen, damit der ihn sofort da rausholt.

Klingt heftig? Berry sieht das naturgemäß komplett anders und weist die Beschuldigungen entschieden von sich. Ihre Anwältin nannte die Vorwürfe schlichtweg haltlos und irreführend. Laut Berrys Schilderung habe Maceo ihr lediglich das Smartphone entwendet, während sie ihn filmen wollte. Daraufhin gab es ein bisschen Balgen und Rangelei – etwas, das Berry zufolge in ihrer Familie zum ganz normalen, spielerischen Alltag gehört.

Rückendeckung bekommt die Schauspielerin von Tochter Nahla. Die 18-Jährige gab eine eidesstattliche Erklärung ab und betonte, sie habe nie mitbekommen, dass ihre Mutter Maceo geschlagen, geohrfeigt, gewürgt oder sonst wie körperlich angegangen wäre. Fest steht jedenfalls: Bisher ist in dieser Schlammschlacht noch gar nichts bewiesen. Es steht Aussage gegen Aussage, und feste Urteile gibt es noch nicht.

Vorläufige Dämpfer und die Vorgeschichte

Anfang Oktober hat Martinez Nägel mit Köpfen machen wollen: Er beantragte eine Schutzanordnung sowie das alleinige Sorgerecht – und bekam vorerst Recht. Seit diesem Beschluss darf Berry ihren Sohn nur noch an festgelegten Tagen tagsüber sehen, obwohl vorher eine 50/50-Teilung der Betreuung galt.

Das lässt Halle Berry natürlich nicht auf sich sitzen. Sie kämpft um das gemeinsame Sorgerecht zurück und will künftig bei schulischen und medizinischen Angelegenheiten allein das Sagen haben. Sie wirft Martinez vor, den Streit künstlich anzuheizen und den Kontakt zum Sohn bewusst zu blockieren. Ihre Anwälte kramten auch schon in der Vergangenheit: Martinez sei in früheren Verfahren bereits wegen Verstößen gegen gerichtliche Auflagen bestraft worden.

Ob am Ende noch Van Hunt, weitere Schulmitarbeiter oder Ärzte aussagen müssen, steht aktuell in den Sternen. Eines ist klar: Die Geschichte ist längst meilenweit von einem blöden Zocker-Streit entfernt. Dabei begann alles mal so romantisch: 2012 lernten sich Berry und Martinez am Set von Dark Tide kennen, 2013 läuteten die Hochzeitsglocken und im selben Jahr kam Maceo zur Welt. Doch schon 2015 reichte Berry die Scheidung ein, die sich dann geschmeidige acht Jahre zog und erst 2023 final durch war.

Ich persönlich hoffe ja inständig, dass am Ende dieses Nervenkriegs nicht derjenige gewinnt, der am lautesten poltert oder die besseren Anwälte auffährt. Bei all dem Promi-Glamour, den Schlagzeilen und dem unendlichen Drama muss schlicht und ergreifend das Wohl des 13-jährigen Maceo an erster Stelle stehen – denn der ist der Einzige, der in diesem Hollywood-Zirkus wirklich keinen Spaß hat.

Quellenangabe: Öffentlich gewordene Gerichtsunterlagen und aktuelle Berichte zur laufenden Sorgerechtsanhörung.

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