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Prinz Vincent überrascht alle: Vom schüchternen Royal zum Fußball-Kenner

08.10.2026

Prinz Vincent überrascht alle: Vom schüchternen Royal zum Fußball-Kenner

Prinz Vincent zeigt plötzlich ganz neue Seiten

Manchmal braucht es offenbar nur ein Fußballstadion, ein Mikrofon und ein bisschen Enttäuschung über einen fehlenden Superstar – schon ist ein neuer Publikumsliebling geboren. Genau diesen Eindruck vermittelt derzeit Prinz Vincent von Dänemark. Der 15-Jährige scheint sich langsam, aber sicher aus dem Schatten seiner berühmten Familie zu lösen. Und ich muss sagen: Das ist deutlich unterhaltsamer, als man zunächst vermuten könnte.

Beim Länderspiel zwischen Dänemark und Portugal im Parken-Stadion trat Vincent Anfang Oktober 2026 vor die Presse. Nicht mit steifem Royal-Lächeln und auswendig gelernten Höflichkeitsfloskeln, sondern erstaunlich locker und direkt. Ein Interview? Freiwillig? Damit hatten offenbar selbst erfahrene Reporter nicht gerechnet. Ich stelle mir gerade vor, wie hinter den Kameras kollektiv die Augenbrauen nach oben wanderten.

Besonders auffällig war, wie ungezwungen der junge Königssohn wirkte. Er sprach nicht wie jemand, der seit seiner Geburt auf jedes einzelne Wort achten muss, sondern wie ein ganz normaler Teenager, der gerade über sein Lieblingsthema redet. Also Fußball, Idole und die große Frage, warum ein gefeierter Superstar plötzlich lieber im Privatjet verschwindet, als auf dem Platz zu stehen.

Ein Royal mit erstaunlich klarer Meinung

Dass Vincent künftig häufiger in den Medien auftauchen könnte, zeichnet sich offenbar schon länger ab. Während eines Musikfestivals im Sommer soll er ebenfalls offen auf eine Fotobitte reagiert haben. Weil er ohne seine Eltern unterwegs und noch minderjährig war, wurde zunächst höflich nachgefragt. Vincent sagte Ja – und machte damit vermutlich ganz nebenbei deutlich: So sieht sein persönlicher Umgang mit Öffentlichkeit aus.

Ich finde diese Entwicklung durchaus spannend. Andere Royals wirken bei öffentlichen Terminen manchmal so, als würden sie innerlich bereits den Fluchtweg durchrechnen. Vincent dagegen scheint eher nach dem Motto aufzutreten: Wenn ich schon hier bin, kann ich auch ehrlich antworten. Das ist erfrischend – und vermutlich genau der Grund, warum viele Menschen ihn sympathisch finden.

Die große Enttäuschung: Ronaldo blieb zu Hause

Im Stadioninterview ging es natürlich vor allem um Fußball. Vincent hatte sich besonders darauf gefreut, Cristiano Ronaldo live zu sehen. Der portugiesische Ausnahmespieler gehört zu seinen absoluten Favoriten. Zwar schwärmt der junge Royal auch für Kylian Mbappé, doch Ronaldo steht bei ihm offenbar weiterhin ganz oben auf der persönlichen Fußball-Thronfolge.

Umso größer war die Enttäuschung, als feststand, dass Ronaldo nicht in der Startaufstellung stehen würde. Nach einem vorherigen Spiel, bei dem der Superstar die komplette Partie auf der Ersatzbank verbracht hatte, wurde erneut angekündigt, dass er zunächst nicht von Beginn an auflaufen sollte. Kurz darauf verließ Ronaldo das Teamhotel und flog in Richtung Spanien. Ein Abgang mit ordentlich Drama – Hollywood hätte es kaum eleganter inszenieren können.

Vincent fand für die Entscheidung erstaunlich deutliche Worte. Er bezeichnete das Verhalten sinngemäß als ein wenig egoistisch und fragte, was mit den Fans sei, die extra ins Stadion gekommen waren, um Ronaldo spielen zu sehen. Außerdem klang seine Reaktion ungefähr nach: „Ich habe keine Lust“ sei dann doch etwas wenig angesichts all der erwartungsvollen Zuschauer.

Ganz ehrlich: Für einen 15-jährigen Royal ist das eine ziemlich mutige Einschätzung. Viele Erwachsene hätten vermutlich diplomatischer formuliert, von einer „individuellen Entscheidung“ gesprochen und dabei so gelächelt, dass man fast Zahnschmerzen bekommt. Vincent dagegen blieb bei seiner Meinung. Das macht ihn nicht nur nahbar, sondern auch überraschend unterhaltsam.

Ein neuer Star am dänischen Königshof?

Das Spiel selbst endete aus dänischer Sicht mit einer 2:4-Niederlage – also nicht gerade mit dem Ergebnis, das man sich für einen großen Fußballabend wünscht. Vincent war dabei nicht allein im Stadion, sondern wurde von Dennis Sandlau und dessen Tochter Summer begleitet. Sandlau ist der Ehemann einer Freundin von Königin Mary.

Ob aus Vincent tatsächlich der nächste große Medienliebling wird, bleibt abzuwarten. Die ersten Anzeichen sind jedoch eindeutig: Er zeigt sich öffentlich, spricht offen über seine Interessen und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Fußball geht. Genau diese Mischung könnte beim Publikum gut ankommen.

Ich jedenfalls bin gespannt, wie sich der junge Prinz weiterentwickelt. Vielleicht sehen wir ihn bald nicht nur bei offiziellen Terminen, sondern auch als leidenschaftlichen Fußballkommentator am Spielfeldrand. Und falls Ronaldo wieder einmal nicht auftaucht, dürfte Vincent vermutlich die passende Meinung dazu parat haben.

Quellen: Se og Hør, Billed Bladet, t-online.de sowie öffentliche Beiträge auf Instagram.

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