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Keanu Reeves kehrt als John Wick zurück – diesmal wird die Vorgeschichte zum Anime-Spektakel

06.11.2026

Keanu Reeves kehrt als John Wick zurück – diesmal wird die Vorgeschichte zum Anime-Spektakel
Bildquelle: KI-generiert
Kratai Neanchamnan
Kratai Neanchamnan Redaktion

Neuer Auftrag für John Wick: Noch mehr Munition, noch weniger Schlaf

Am 5. November 2026 stolperte ich über die Meldung, dass Keanu Reeves wieder in die Rolle des John Wick schlüpft. Mein erster Gedanke war: Kennt dieser Mann eigentlich so etwas wie Feierabend? Anscheinend nicht. Jeder normale Mensch würde nach vier Actionfilmen erst mal in den Urlaub fahren, zur Physiotherapie gehen und drei Wochen die Füße hochlegen. John Wick dagegen greift einfach wieder zur Waffe, als wäre nichts gewesen.

Und jetzt kommt der Haken, oder besser: der Twist. Der neue Film ist kein klassischer Live-Action-Blockbuster, sondern ein animiertes John-Wick-Prequel. Lionsgate hat das Projekt offiziell gestartet. Erzählt wird jene legendäre Mission, die in der Reihe immer wieder auftauchte, nämlich die „Impossible Task“. Damit erkaufte sich John Wick damals seine Freiheit und konnte der Unterwelt scheinbar den Rücken kehren.

Keanu Reeves leiht dem jungen John Wick seine Stimme

Keanu Reeves bleibt der Figur treu, zumindest akustisch. Er spricht John Wick auch im Animationsfilm. Ehrlich gesagt finde ich das ziemlich clever. Ein gezeichneter, jüngerer Wick muss nicht gegen die Gesetze der Biologie ankämpfen. Es gibt kein Verjüngungs-Make-up, keinen verräterischen Computerfilter und keinen Darsteller, der aussieht, als hätte er gerade einen sehr gefährlichen Bürojob angetreten.

Ich sehe es schon vor mir: ein junger Wick, ganz in Schwarz, mit diesem stoischen Blick, bei dem sogar eine Zimmerpflanze freiwillig umzieht. Dazu Keanus ruhige Stimme, und im Hintergrund knallt es vermutlich genug, dass ein kleiner Vulkan neidisch wird.

Die „Impossible Task“ bekommt endlich ihre Geschichte

Seit Jahren wollen Fans mehr über Johns Vergangenheit wissen. Bisher kennen wir vor allem die Folgen seiner Entscheidung: Er stieg aus der kriminellen Welt aus, heiratete seine große Liebe Helen und bekam ein neues Leben. Doch bevor der berühmte Welpe und der Mustang in sein Leben traten, musste er offenbar eine Aufgabe erledigen, die selbst unter Auftragskillern als nahezu unmöglich galt.

Genau da setzt das Prequel an. Es soll zeigen, wie John diese Mission geschafft hat und warum sein Name in der Unterwelt schon lange vor dem ersten Film Angst und Schrecken verbreitete. Für mich ist das eine der spannendsten offenen Fragen des ganzen Franchise. Schließlich legt der Mann später wegen eines Hundes eine internationale Verbrecherorganisation lahm. Seine Abschiedsmission muss also wirklich absurd eskaliert sein.

Anime statt Realfilm: Passt das zu John Wick?

Meine Antwort: Ja, unbedingt. Die Welt von John Wick ist ohnehin so überhöht, stilisiert und akribisch choreografiert, dass Animation wunderbar dazu passt. Die Kamera kann durch Räume jagen, Kugeln fliegen in Zeitlupe durch den Regen, und John schaltet vermutlich einen Gegner mit einem Teelöffel, einer Türklinke oder einer besonders schlecht gelaunten Zimmerlampe aus.

Regie führt Shannon Tindle, das Drehbuch schrieb Vanessa Taylor. Einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht, und zur Besetzung neben Keanu Reeves ist bisher ebenfalls nichts bekannt. Wir dürfen also weiter spekulieren, Fan-Theorien zusammenbasteln und uns fragen, ob wieder mindestens ein Hund mitspielt. Bei John Wick ist das schließlich keine Nebensache, sondern fast schon ein dramaturgisches Naturgesetz.

Mein Fazit zum neuen John-Wick-Prequel

Das animierte Prequel klingt für mich nach einer überraschend guten Erweiterung des Franchise. Es erzählt eine Geschichte, die bisher nur angedeutet wurde. Keanu Reeves kann John Wick noch einmal verkörpern. Und den Machern eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten bei Action und Bildsprache.

Klar, irgendwann verfilmt Hollywood vielleicht jede Lebensphase von John: John Wick: Der erste Kaffee, John Wick: Führerscheinprüfung oder John Wick: Warum liegt die Steuererklärung noch hier? Aber solange Keanu Reeves mit seiner Stimme dabei ist und die Action nicht nachlässt, setze ich mich gern wieder in die Lobby des Continental. Natürlich nur gedanklich, denn nach spätestens zehn Minuten würde ich mich vermutlich am falschen Tisch entschuldigen.

Fest steht: John Wick ist noch lange nicht fertig. Und wir Fans offenbar auch nicht.

Quellen:
TheWrap – John Wick-Animations-Prequel mit Keanu Reeves
Variety – Keanu Reeves kehrt als John Wick zurück
Animation World Network – Lionsgate bestätigt animiertes John-Wick-Prequel

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